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Als es endlich einmal so schön war, wie es nie war. Die Nachlese zur Regressionsdisko

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„ Es wird schön gewesen sein“ sang das Erste Wiener Heimorgelorchester, als hätte es uns in einer vorvergangenen Ahnung den Soundtrack für unseren Abend geschrieben. Wird mich in der noch nicht vergangenen, weil fernen Zukunft ein Mensch aus dem Feuilleton fragen, welches meine größte Lebensleistung gewesen sein wird, antworte ich seit vergangenem Freitag nicht mehr „Dass ich noch nie jemanden ins Gesicht geschlagen habe“, sondern „dass ich den Rahm auf der Menschensuppe für die Regressionsdisko abschöpfen durfte“. Ich werde bis dahin aber noch einmal über diese Metaphorik nachdenken.  Irgendwann ab 18 Uhr begann es, im Strandgut warm zu werden. Wolfgang hat die standesgemäßen Lesungs-Facilities auf der Bühne arrangiert, ein Laptop für die Tanzmusik fährt hoch. An der Bar fragt Lydia nach dem ersten Hallo, ob das Geschäftliche schon abgeschlossen sei und man zum ersten Bier übergehen könne, Anita öffnet die Laden und zeigt her, was es gibt – das Beste aus dem goldenen Dreieck der...

Frühstück am Ende des Tentakeltages. Von Andreas Topf

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Wieder einmal weckt mich die gleißende Sonne, die sich ihren Weg durch die minimalen Schlitze des fast gänzlich geschlossenen Rolladens in mein Zimmer bahnt. Es sind Sommerferien und der Faktor Zeit ist für neun Wochen angenehm relativ. Schlaftrunken tapse ich die Stiegen aus dem herrlich kühlen Kellerzimmer hinauf in die Küche. Die intensive Ladung Licht verengt meine Augenlider zu Schießscharten. Welch ein Glück, dass die Zubereitung meines Frühstücks ohne Inbetriebnahme des Großhirn funktioniert. Teller, Milch, Cerealien fügen sich wie von selbst zusammen. Erst jetzt bemerke ich meine Mutter, die mich aufmerksam beobachtet. „Was machst du da?“ fragt sie mich. Also ob sie mein morgendliches Ritual nicht kennen würde. „Frühstück.“ Meine Intonierung ließ erkennen, dass ich an ihrem Verstand zweifelte. Meine liebende Mutter quittierte es aber mit einem Lächeln und verschwand. Dann kamen Selbstzweifel auf. Während ich meine Milchsuppe löffelte und meine Augen sich zögernd immer weiter ö...