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Als es endlich einmal so schön war, wie es nie war. Die Nachlese zur Regressionsdisko

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„ Es wird schön gewesen sein“ sang das Erste Wiener Heimorgelorchester, als hätte es uns in einer vorvergangenen Ahnung den Soundtrack für unseren Abend geschrieben. Wird mich in der noch nicht vergangenen, weil fernen Zukunft ein Mensch aus dem Feuilleton fragen, welches meine größte Lebensleistung gewesen sein wird, antworte ich seit vergangenem Freitag nicht mehr „Dass ich noch nie jemanden ins Gesicht geschlagen habe“, sondern „dass ich den Rahm auf der Menschensuppe für die Regressionsdisko abschöpfen durfte“. Ich werde bis dahin aber noch einmal über diese Metaphorik nachdenken.  Irgendwann ab 18 Uhr begann es, im Strandgut warm zu werden. Wolfgang hat die standesgemäßen Lesungs-Facilities auf der Bühne arrangiert, ein Laptop für die Tanzmusik fährt hoch. An der Bar fragt Lydia nach dem ersten Hallo, ob das Geschäftliche schon abgeschlossen sei und man zum ersten Bier übergehen könne, Anita öffnet die Laden und zeigt her, was es gibt – das Beste aus dem goldenen Dreieck der...

I THINK WE’RE ALONE NOW. Von Martin Fritz

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der plan für heute: baden im fluss und paul preciado lesen, später dann queere countrymusic hören, gin tonic trinken und sister act schauen, während draußen das gewitter niedergeht aka exakt meine vorstellung des objektiv guten lebens. so habe ich das einmal schon fast vorher geschrieben, dann aber natürlich doch erst danach. und genauso habe ich damals dann auch gemacht. in der sonne liegen, lesen, einschlafen, baden: rätselhaft ist eigentlich nur, warum es nicht immer so ist, sei es am balkon, damals bei der präsidentenwahl, die hitze schon so früh im jahr, die unwirklichkeit der nachrichten, der livestreams am mobiltelefon, damals ein contrapoints -video hörend, damals im so genannten spritz5000trip , die zeitschrift diva e donna lesend, einschlafen in der sonne, storys in halbverstandenem italienisch über mir unbekannte italienische promis weiterträumend, während sich die zeit zerdehnt in ein klebriges etwas, für dessen aggregatszustand wir keine worte haben. we got no place to b...