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Als es endlich einmal so schön war, wie es nie war. Die Nachlese zur Regressionsdisko

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„ Es wird schön gewesen sein“ sang das Erste Wiener Heimorgelorchester, als hätte es uns in einer vorvergangenen Ahnung den Soundtrack für unseren Abend geschrieben. Wird mich in der noch nicht vergangenen, weil fernen Zukunft ein Mensch aus dem Feuilleton fragen, welches meine größte Lebensleistung gewesen sein wird, antworte ich seit vergangenem Freitag nicht mehr „Dass ich noch nie jemanden ins Gesicht geschlagen habe“, sondern „dass ich den Rahm auf der Menschensuppe für die Regressionsdisko abschöpfen durfte“. Ich werde bis dahin aber noch einmal über diese Metaphorik nachdenken.  Irgendwann ab 18 Uhr begann es, im Strandgut warm zu werden. Wolfgang hat die standesgemäßen Lesungs-Facilities auf der Bühne arrangiert, ein Laptop für die Tanzmusik fährt hoch. An der Bar fragt Lydia nach dem ersten Hallo, ob das Geschäftliche schon abgeschlossen sei und man zum ersten Bier übergehen könne, Anita öffnet die Laden und zeigt her, was es gibt – das Beste aus dem goldenen Dreieck der...

Versuch über den glücklichen Augenblick. Von Stefan Kutzenberger

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  Sehr verehrte Präsidentin Dominika Meindl, Sie wenden sich vertrauensvoll an mich mit dem Aufruf, einen Text zu dem Thema „Zu welchem perfekten Samstag Ihres Lebens würden Sie zurückreisen wollen?“ zu verfassen. Auch wenn mich Ihre Anfrage naturgemäß sehr freut und ehrt, sehe ich mich außerstande, dieser nachzukommen. Einen Grund dafür gibt indirekt der Literaturnobelpreisträger Orhan Pamuk, der seinen Roman Museum der Unschuld mit diesem schönen, jedoch unsinnigen Satz beginnt: Es war der glücklichste Augenblick meines Lebens, und ich wusste es nicht einmal . Denn wie sollte man es auch wissen? Solange das Leben nur einen Atemzug länger dauert, kann der glücklichste Augenblick noch in der Zukunft liegen, soll er sogar in der Zukunft liegen, denn es wird immer besser, muss immer besser werden, damit am Ende dann alles gut sein kann, weil wir ja wissen, solange es nicht gut ist, ist es auch nicht zu Ende. Das war meine erste Reaktion auf Ihre Anfrage, die mir immer infamer ...